Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht: Im Regen und im Schein des Feuers

Am 9. November 2023 fand auf dem jüdischen Friedhof in Feldberg eine bewegende Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht statt. Trotz des regnerischen Wetters versammelten sich zahlreiche Menschen, um der schrecklichen Ereignisse vor 85 Jahren zu gedenken und ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen.

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache unserer Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt und wurde weiterhin von der Feldberger Pastorin und vom Feldberger Kunstverein unterstützt. Auch unsere Schüler beteiligten sich mit einem Beitrag an dieser Veranstaltung. Maya Schwarze trug das Gedicht „Der Schmetterling“ von Pavel Friedmann, einem jüdischen Teenager, der im Konzentrationslager Theresienstadt ums Leben kam, vor. Das Gedicht spricht von Hoffnung und Freiheit inmitten der Dunkelheit. Die Worte Friedmanns berührten die Herzen der Zuhörer und erinnerten uns daran, dass selbst in den dunkelsten Zeiten ein Funken Hoffnung existieren kann.

Im Anschluss folgte eine Ansprache, die einen aktuellen Bezug herstellte und die Bedeutung des Erinnerns betonte. Lea-Sophie Bade wies darauf hin, dass die Reichspogromnacht ein düsteres Kapitel unserer Geschichte ist, das uns daran erinnert, wie schnell Vorurteile und Hass in Gewalt und Verfolgung umschlagen können. Die aktuellen Ereignisse und der Anstieg von antisemitischen Vorfällen in der Gesellschaft machen es umso wichtiger, dass wir nicht vergessen, was passiert ist.

Die Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht auf dem jüdischen Friedhof in Feldberg war ein wichtiger Schritt, um die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten und gleichzeitig ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen. Sie erinnerte uns daran, dass es unsere Verantwortung ist, nicht zu vergessen, was passiert ist, und uns aktiv für Toleranz, Respekt und Gerechtigkeit einzusetzen.

In einer Zeit, in der die Welt mit Herausforderungen konfrontiert ist, ist es von größter Bedeutung, dass wir aus der Geschichte lernen und sicherstellen, dass sich solche schrecklichen Ereignisse niemals wiederholen. Mögen die Erinnerung an die Opfer und der Geist des Zusammenhalts uns dazu inspirieren, eine bessere und gerechtere Welt aufzubauen.

Lasst uns nicht vergessen, was passiert ist, und lasst uns gemeinsam für eine Zukunft eintreten, in der Hass und Vorurteile keine Chance haben.

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14 Schüler der Hans‐Fallada‐Schule nahmen am diesjährigen Crosslauf in Neustrelitz teil. Die Läufer
der Klassen 5 – 7 mussten eine Distanz von 1200 Metern absolvieren, die Läufer der Klassen 8 ‐10 eine
Distanz von 2400 Metern.
Dabei konnten sich Hedy Taron (Klasse 5b), Max Erik Münchow (Klasse 7) und Tim Suhrbier (Klasse 8)
über Platz 1 freuen in ihrer Gruppe. Jim Niemann (Klasse 6b) wurde Zweiter. Die übrigen Läufer
erreichten solide Mittelfeldplätze.

Mathe‐Asse eine Runde weiter

Auch bei der Mathemathikolympiade erreichten 4 Schüler die nächste Runde. Für die Regionale Schule
ist Emil Maudrich (Klasse 5) in Runde 3 mit dabei, für die Grundschule Maximilian Paa (Klasse 4),
Nepomuk König und Marlon Schwinkendorf (beide Klasse 3).

Herzlichen Glückwunsch!

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