„Regen? Na und!“ – Unsere Projektwoche 2025
Die letzte Schulwoche war bei uns alles – nur nicht langweilig. Zwar hat uns das Wetter am Mittwoch ordentlich ausgebremst, aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen. Mit Kreativität, Flexibilität und einer ordentlichen Portion Humor haben wir die Woche trotzdem zu etwas Besonderem gemacht.
Klassen 1 und 2 – Vom Schwimmbad in den Gymnastikraum
Für die Klassen 1 und 2 stand die Woche ganz im Zeichen des Schwimmlagers mit dem DLRG. Am Mittwoch jedoch schien es, als hätte der Regen einen eigenen Stundenplan – und der sah nur „Wasser von oben“ vor. Doch das DLRG-Team ließ sich davon nicht beeindrucken: Statt im Schwimmbad gab es eine „Baderegel-Stunde“ im Gymnastikraum, spielerisch, lebendig und mit viel Engagement. Ein großes Dankeschön an das DLRG-Team, das so spontan umgeplant hat. Man muss schon sagen: Wer Baderegeln so spannend macht, dass man fast vergisst, dass man eigentlich ins Wasser wollte, der hat ein großes Lob verdient!
Klassen 3 bis 6 – Kreativität trotz Regen
Auch die Klassen 3 bis 6 starteten am Montag ganz klassisch bei ihren Klassenlehrern. Ab Dienstag ging es dann in die Projekte, die auf den Ideen der Kinder basierten. Aus den vielen Vorschlägen, was man in den letzten Schultagen gerne machen würde, haben die Lehrkräfte ein abwechslungsreiches Programm gestrickt, das von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Unmack strukturiert geplant und koordiniert wurde – eine Aufgabe, die mit viel Überblick und Einsatz gemeistert wurde.
Das Angebot war so bunt wie unsere Schule: sportliche Aktivitäten, kreative Bastelideen, kleine Waldabenteuer und Gesellschaftsspiele, die sonst im Alltag zu kurz kommen. Am Mittwoch zwang uns das Wetter in die Innenräume, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch – die Projekte wurden kurzerhand in Klassenräume, Flure und in die Sporthalle verlegt. Ein bisschen „Chaos“, ein bisschen Improvisation, aber viel Freude.
Am Donnerstag folgte das Schulhoffest, das die Kinder selbst mit vorbereitet hatten. Hier war alles vertreten, was Freude macht: An der Bastelstation entstanden lustige Wollmonster, die frisch gebauten Holzspiele aus der Holzwerkstatt wurden eifrig ausprobiert, und auf der Fahrradfahr-Station mit Hindernisparcours konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dazu wurde gemeinsam gespielt, gelacht und natürlich auch fürs leibliche Wohl gesorgt. Ein besonderes Highlight war der Seifenblasen-Stand von Frau Fröhlich, der den Schulhof in eine glitzernde Traumwelt verwandelte.
Klassen 7 bis 9 – Handwerk, Herzchen und Mädchenpower
Für die Klassen 7 bis 9 begann die Woche mit dem großen Aufräumtag am Montag, bevor es am Dienstag und Mittwoch in spannende Projekte ging: Graffiti-Werkstatt, Filmwerkstatt, Fotografie und eine Holzwerkstatt, in der die neuen Spiele für das Schulhoffest entstanden. Ein großes Dankeschön an 17zwo58 e.V., die Graffiti und Filmwerkstatt finanziell unterstützt haben – ohne diese Hilfe wären diese kreativen Projekte nicht möglich gewesen.
Das große Finale war der Tag des Handwerks am Donnerstag. Die Handwerkskammer stellte ihren Schweißroboter im Schulgebäude auf, und Anhängerbau Conow zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie man richtig damit umgeht. Ob man es glaubt oder nicht: Wir haben jetzt vermutlich unseren ersten Schweißermeister der Zukunft – und der war gerade mal in der 7. Klasse!
Auch Elektrohaus Schipner brachte die Kinder fürs Löten zum Staunen – selbst diejenigen, die anfangs skeptisch waren, werkelten am Ende hochkonzentriert an ihren Herzchen. Firma GOSO lud Schüler in ihre Werkstätten ein, um Schlüsselanhänger zu löten, und Rundum schön – Stefanie Czuminski führte die Kinder in das Friseurhandwerk ein.
Und dann gab es noch ein echtes Highlight: Die Handwerkskammer baute mit einer Gruppe von Mädchen (!) einen kleinen Dachstuhl im Schulgebäude auf. So fix und perfekt, wie die Mädels das hinbekommen haben, war klar: Handwerk ist ganz sicher keine reine „Männersache“. Ein Mini-Richtfest rundete die Aktion ab – inklusive stolz erhobenem Richtkranz.
Zum Schluss möchten wir allen Beteiligten ein großes Dankeschön aussprechen, die mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer Zeit diese Projektwoche so besonders gemacht haben. Ob DLRG, 17zwo58 e.V., die Handwerkskammer, Anhängerbau Conow, Elektrohaus Schipner, Firma GOSO, Rundum schön – Frau Czuminski, Frau Fröhlich und viele weitere Helfer – wir als Schule wissen es sehr zu schätzen, wenn sich so viele Menschen einbringen, um unseren Kindern unvergessliche Momente zu schenken. Ohne diese Unterstützung wäre eine so lebendige, abwechslungsreiche und spannende Woche schlicht nicht möglich gewesen. Danke für so viel Herzblut und Teamgeist!
A. Engel
Schulleiterin

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